Ringelganstage auf den Halligen

Die Gänse gelten bei den Landwirten hier auf Pellworm als Plage, weil sie dank des Schutzes wieder in großen Schwärmen auftauchen. Es ist ein faszinierendes Schauspiel, wenn neben den Grau- und Weißwangengänsen auch die Ringelgänse (auch Rottgans – Ruf „Rott-Rott“) im Frühjar und im Herbst die Vorländer und die Halligen besuchen. Die kleinen Gänse rasten hier, auf der Reise zwischen ihren Brutgebieten auf der sibirischen Taymir-Halbinsel und ihren Winterquartieren in Westeuropa, um aufzutanken. Die Gänse sind Vegatarier und ernähren sich im Herbst  hauptsächlich im Watt von Seegras, Grünalgen und Queller. Im Früher bevorzugen sie die jungen Triebe der Salzwiesen. Da die Tiere schlechte Nahrungsverwerter sind (nur ein Drittel der Nahrung kann verdaut werden) benötigen die Ringelgänse enorme Mengen an Grün.

Ringelgänse können bis zu 20 Jahre alt werden und leben wie alle Gänse in Einehe. Die sozialen Tiere bilden große Schwärme, die aus festen Familienverbänden bestehen und besuchen immer wieder die selben Rastplätze. Die Jungen bleiben bis zum Frühjahr bei den Elterntieren und kommen fast alle wieder zu den Rastgebieten, die sie von den Eltern kennengelernt habe.

Seit 1998 gibt es „Die Rin­gel­gans­ta­ge„. Um den Schutzgedanken für die Ringelgänse einer breiteren Öffentlichkeit nahezubringen feiern  in Schleswig Holstein u.a. NABU, Schutzstation Wattenmeer, WWF und Nationalparkservice gemeinsam die Ringelganstage auf den nordfriesischen Halligen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Island – Felsnadel Stóri Karl

2017 besuchte Sören die Halbinsel Langanes in den Ostfjorden von Island, um dort die einmalige Stóri Karl Felsnadel  zu sehen.

Man findet ein wahres Vogelparadies. Ungestört begegnet man den Tieren überall: Alpenschneehühner, Schneeammern, Goldregenpfeiffer, Steinschmätzer, Meerstrandläufer, etc…

Langanes ist ein unvergesssliches Abenteuer, einsame, unbefestigte Strassen, Überreste alter Bauernhöfe und in jüngerer Zeit verlassene Gebäude wie in Skoruvík. Unterhalb der Klippen von Skoruvík befindet sich die Stóri-Karl-Felsnadel. Hier befindet sich eine der größten Basstölpelkolonie Islands. Von einer Aussichtsplattform, kann man hier den spektakulären Blick auf die Kolonie genießen. In den Felsen der Steilküste brüten Gryllteisten, Dreizehenmöwen, Trottellummen, Krähenscharben, Tordalke und Eissturmvögel…

Ein ohrenbetäubendes Spektakel!

Pellworm – Leuchtfeuer und Hochzeiten über dem Wattenmeer

Der denkmalgeschützte Leuchtturm auf unserer neuen Heimatinsel Pellworm ist, neben der alten Kirche, das Wahrzeichen und gleichzeit das höchste Bauwerk der Insel. Von oben hat man einen traumhaften Rundumblick über das Wattenmeer mit seinen Inseln und Halligen. 1906/07 wurde das gemauerte Erdgeschoß auf 14 Meter tief in den Boden versenkten Eichenpfählen errichtet. 41,5 Meter hoch ragt er in den Himmel und hat die Funktion eines Leitfeuers.

Bis 1977 gab es noch einen Leuchtturmwärter der das Leuchtfeuer betreute. Mittlerweile wird er vollautomatisch betrieben und ist heute noch für die Seeschifffhart von großer Bedeutung. Von weithin ist er sichtbar und man sollte unbedingt bei einem Pellworm-Aufenthalt, allein wegen der Aussicht, einen Aufstieg einplanen. Allerdings muß die Besichtigung beim Kur- und Tourimusservice Pellworm angemeldet werden.

Eine Hochzeit auf dem Leuchturm wird garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis!

 

schwarz-weiße Insellandschaft

Wer auf Pellworm dazugehören will, muss erst einmal zwei Winter auf der Insel aushalten – so prophezeite man uns. Nun erleben wir den ersten Winter hier, immer noch regenreich, nach einem der feuchtesten Sommer in der Geschichte Pellworms. Aber es fühlt sich gut an trotz andauender Nässe. Jede Wetterverbesserung wird genutzt um rauszugehen. Dann wird man mit Sonne und weiter Landschaft belohnt.

Neue Heimat – Pellworm

Heimat ist ein großes Thema. Was ist Heimat? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Wo bin ich verwurzelt? Wo möchte ich bleiben? Wo fühle ich mich zu Hause? Nach 15 Jahren Berlin und aufregendem, sowie anstrengendem Großstadtleben hat es uns ans Meer gezogen, genauer gesagt auf die Nordseeinsel Pellworm. Wir sind zurück aufs Land, zurück in die Natur, da wo man die Sterne sieht, klare Luft die Lunge durchströmt und man die Stille hören kann.

Sören: „Meine eigentliche Seelenheimat liegt noch weiter im Norden, in Island. Nun habe ich in Deutschland einen Ort gefunden der mir eine neue Heimat sein wird, Pellworm. Hier gibt es viel von dem, was es woanders eben kaum noch gibt. Viel Ruhe, viel Wasser, viel Natur, unendlich viel Sterne und sehr herzliche Menschen.“

Felix: „Im Heimatland Deutschland lassen sich Berge & Meer schwer kombinieren. Aber die Entscheidung für den Weitblick gewinnt – in der neuen Wahlheimat, auf Pellworm, der sehr flachen Insel in sehr flacher Umgebung mit der höchsten, leicht zugänglichen Erhebung von 8 Metern, dem Deich, in 400m vom Lebensmittelpunkt entfernt. Weitblick.“ 

Sylt – Kite-Surf-Paradies Weststrand

Der Weststrand auf Sylt beeindruckt durch seine Länge und ist für viele der schönste Strand in Deutschland. Wenn das Wetter mitspielt und es ein perfektes Zusammenspiel von Sonne, Wind und Wellen gibt zieht es die Kitesurfer raus aufs Wasser, wie hier im Strandabschnitt vor Samoa.